kitchen politics (Hg.): Wofür wir kämpfen


kitchen politics (Hg.): Wofür wir kämpfen

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Queere Politik und überhaupt queeres Leben sind auf Communities angewiesen. Sie erweitern den Raum des Politischen, der in der (deutschen) Linken bis heute häufig auf öffentliche Ereignisse (z.B. Demos, Kampagnen) eingeengt wird, und verändern ihn somit. Die Fragen, wie wir gemeinsam leben wollen und welche kollektiven Strukturen wir im Alltag benötigen, um uns über private Netze hinaus (Freundschaften, Liebesbeziehungen, Familie) gegenseitig zu unterstützen, sind immer auch queerpolitische Fragen gewesen.
Gegenwärtig ist es um die queeren Communities, die wir kennen, jedoch nicht gut bestellt. Sie erweisen sich als zersplittert und normierend, reduzieren sich auf kommerzielle Räume, das Internet, das kleine Szenedrama. Wichtige Debatten können kaum geführt werden. Aktivist_innen fühlen sich ausgezehrt und allein gelassen.
Dieses Buch umfasst drei kürzere Essays und dokumentiert eine Diskussionsrunde mit queerfeministischen Aktivist_innen. Dabei werden u.a. das Community Building während des ersten AIDS-Aktivismus diskutiert, aber auch die aktuellen Konflikte um Rassismus und weiße Dominanz. Der Band versucht eine Bestandsaufnahme aktueller Probleme und Krisen, aber auch Wünsche und Utopien. Wo stehen wir, wofür kämpfen wir, wie leben wir – und vor allem: Wie soll es weitergehen?

Die Herausgeber*innen:
Die Buchreihe kitchen politics – queerfeministische interventionen veröffentlicht Texte im kleinen und kürzeren Format. Sie möchte sich mit Analysen und Beiträgen aus queerer und feministischer kapitalismuskritischer Perspektive in aktuelle politische Debatten einmischen.
Die Herausgeber*innen sind Mike Laufenberg, Felicita Reuschling, Susanne Schultz, Sarah Speck und Chris Tedjasukmana.

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