MOBILE / ZSL (Hg); Selbstbestimmt Leben mit Pers. Assistenz. Band B

34,00
Preis inkl. MwSt., ab 20 € versandkostenfrei Versandbedingungen


MOBILE / ZSL (Hg); Selbstbestimmt Leben mit Pers. Assistenz. Band B
Ein Schulungskonzept für Persönliche AssistentInnen
Hg: MOBLE Dortmund und Zentrum für selbstbestimmtes Leben Köln
Redaktionsgruppe: MOBILE: Birgit Drolshagen, Alexandra Franz, Eike Marrenbach, Birgit Rothenberg, Esther Schmidt, Gusti Steiner, Anja Tillmann, ZSL: Barbara Combrink-Souhjoud, Horst Ladenberg, Magdalene Lübke, Silke Rehfeld
2002, ISBN 3-9030830-29-9, 400 Seiten,  DIN A4


Der Band B des Handbuchs "Selbstbestimmt Leben mit Persönlicher Assistenz - Ein Schulungskonzept für Persönliche AssistentInnen" ist in Anlehnung an Band A des Handbuchs "Selbstbestimmt Leben mit Persönlicher Assistenz - Ein Schulungskonzept für AssistenznehmerInnen" konzipiert. Es ist in erster Linie gedacht als Grundlage zur Durchführung von Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Persönliche AssistentInnen bzw. zukünftige Persönliche Assistentinnen.
Die Zielgruppen sind somit:
- Persönliche AssistentInnen und solche, die es werden wollen,
- MitarbeiterInnen herkömmlicher Ambulanter Dienste und anderer Einrichtungen, die durch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Persönliche Assistenz dazu beitragen wollen, eine veränderte und neue Fachlichkeit zu erreichen, die behinderte Menschen als ExpertInnen für die eigenen Belange respektiert,
- professionelle BeraterInnen und TeamerInnen, die die Gruppenschulung durchführen,
- Personen, die in der Politischen Selbsthilfe behinderter Menschen tätig sind und in diesem Umfeld Ideen und Konzepte als MultiplikatorInnen weitergeben.
Dieses Schulungskonzept gliedert sich in einen inhaltlichen und einen methodischen Teil sowie in eine Materialsammlung. Der inhaltliche Teil bearbeitet eine Vielzahl theoretischer Grundlagen, beispielsweise "Das Modell der Persönlichen Assistenz - Eine Einführung für Persönliche AssistentInnen", "Rechte und Pflichten der Persönlichen AssistentInnen als ArbeitnehmerInnen" und "Die Beziehung zwischen AssistenznehmerIn und Persönlicher AssistentIn". Der methodische Teil beinhaltet u.a. 17 Schulungsbausteine, beispielsweise "Spielregeln - Rechte und Pflichten der Persönlichen Assistentin", "Der erste Eindruck zählt - Das persönliche Bewerbungsgespräch", "Wie hätten Sie's denn gerne - Arbeiten nach Anleitung" oder "Persönliche Assistenz und Privatsphäre - Umgang mit der Schweigepflicht". Die Sammlung unterschiedlicher Materialien reicht von konkreten Handreichungen über Formulare bis hin zu Tabellen mit weitreichenden Informationen. Das Glossar am Ende des Handbuchs hat das Ziel, die Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit Persönlicher Assistenz zu klären, zu rehistorisieren sowie zu radikalisieren.

Inhaltsverzeichnis
Hier werden nur Auszüge des Inhaltsverzeichnis dokumentiert:
Einleitung / Definitionen und Begrifflichkeiten ausgehend vom Modell "Selbstbestimmt Leben mit Persönlicher Assistenz"
I Inhaltlicher Teil / Einleitung / Einführung: Selbstbestimmung und Persönliche Assistenz / Ursachen für Fremdbestimmung / Bedingungen, die Selbstbestimmung und Persönliche Assistenz verhindern oder ermöglichen / Fazit
Das Modell der Persönlichen Assistenz - Eine Einführung für Persönliche Assistentinnen / Das Spektrum von Persönlicher Assistenz / Persönliche Assistenz in verschiedenen Lebensbereichen / Erforderliche persönliche Fähigkeiten und Fertigkeiten der Persönlichen Assistentin / Fazit / Rechte und Pflichten der Persönlichen Assistentin als Arbeitnehmerin / Das leistungsrechtliche Umfeld - Eine Zusammenfassung / Vorbereitung auf ein Arbeitsverhältnis als Persönliche Assistentin / Die Beziehung zwischen der Assistenznehmerin und der Persönlichen Assistentin / Spezielle Aspekte von Persönlicher Assistenz
II Methodischer Teil / Einleitung / Information, Beratung, Begleitung und Unterstützung von Persönlichen Assistentinnen und Teams Persönlicher Assistentinnen / Gruppenschulung / Thematische Bausteine / 3 Öffentlichkeitsarbeit - Verbreitung der Idee "Selbstbestimmt Leben" und "Leben mit Persönlicher Assistenz" / Selbstbestimmt Leben mit Persönlicher Assistenz - Vortrag für den Adressatinnenkreis Betroffen / Studieren mit Persönlicher Assistenz - Wichtige Tipps für Studierende mit Bedarf an Persönlicher Assistenz / Leitfaden zur Erstellung von Veranstaltungsmitschriften / Leben mit Persönlicher Assistenz - Vortrag für Professionelle insbesondere aus dem Pflegebereich / Veröffentlichungen zum Themenkomplex "Selbstbestimmt Leben mit Persönlicher Assistenz" / Materialsammlung /Glossar / Literaturverzeichnis / Nützliche Adressen / Abkürzungsverzeichnis / Stichwortverzeichnis / Autorinnenverzeichnis

Herausgeber/AutorInnen
Herausgeber: Mobile - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V., Dortmund
Zentrum für selbstbestimmtes Leben Köln
AutorInnen:
Barbara Combrink-Souhjoud (1964), schwerbehindert, Diplom-Pädagogin, seit 1994 Mitarbeiterin im Zentrum für selbstbestimmtes Leben Köln, Fortbildung in "Peer-Counseling" (ISL), Gründungsmitglied des "Vereins zur Assistenz Pulheim", Vorstandsmitglied im "Forum selbstbestimmte Assistenz behinderter Menschen e.V.", lebt seit 1991 mit Persönlicher Assistenz.
Steffi Czech (1958), Diplom-Sozialpädagogin, nichtbehindert, 1994 bis 1999 Koordinatorin im ambulanten Dienst und Leitung Tageshospiz des Malteser Hospizes St. Christophorus Dortmund, Schulung und Betreuung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, 1999 / 2000 im Rahmen von "Neue Perspektiven - Weiterbildung für Akademikerinnen zum beruflichen Wiedereinstieg" Praktikantin bei MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V.
Birgit Drolshagen (1961), promovierte Sonderpädagogin, blind, seit 1981 Mitglied der Interessengemeinschaft behinderter und nichtbehinderter Studierender, von 1990 bis 1997 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Dortmund, seit 1997 Akademische Rätin in den Fachrichtungen "Rehabilitation und Pädagogik bei Blindheit und Sehbehinderung", leitet den Arbeitsraum und Hilfsmittelpool für behinderte Studierende des Dortmunder Zentrums Behinderung und Studium, Initiatorin und Mitarbeiterin der Studie "Leben mit Assistenz - Selbstbestimmung und Hilfeabhängigkeit".
Alexandra Franz (1973), Diplom-Pädagogin, schwerbehindert, 1998 Praktikantin bei dem Verein MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V. und seit Juli 2001 dort als Mitarbeiterin beschäftigt, Mitglied des Assistenzvereins Dortmund.
Horst Ladenberger (1959), seit 1980 querschnittgelähmt, Studium der Psychologie, Ausbildung in Familientherapie und systemischer Beratung, seit 1990 Vorstandsmitglied des Vereins "Selbstbestimmt Leben Behinderter" Köln e.V., seit 1994 Mitarbeiter des Zentrums für selbstbestimmtes Leben Köln, seit 1998 Leiter, Vorstandsmitglied im Landesbehindertenrat NRW, Mitarbeit in verschiedenen behindertenpolitischen Gremien.
Magdalene Lübke (1968), Diplom-Sozialarbeiterin, schwerbehindert, Diplomarbeit zum Thema "Persönliche Assistenz als Möglichkeit selbstbestimmter Lebensführung für behinderte Menschen unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen der Einführung der Pflegeversicherung" (1998), ehrenamtliche Mitarbeiterin im Zentrum für selbstbestimmtes Leben in Köln.
Eike Marrenbach (1965), Diplom-Kaufmann, blind, seit 1994 Mitarbeiter bei MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V., Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstandes der Bundesarbeitsgemeinschaft behinderter / chronisch kranker und nichtbehinderter Studierender und AbsolventInnen e.V. und Mitglied des Vorstandes des Assistenzvereins Dortmund e.V.
Silke Rehfeld (1965), Pädagogin (MA), schwerbehindert, seit 1997 Koordinatorin der Behindertenassistenz im Deutschen Roten Kreuz Köln, sei 1994 Vorstandsmitglied des Vereins "Selbstbestimmt Leben Behinderter" Köln e.V. (Trägerverein des Zentrums für selbstbestimmtes Leben Köln), Fortbildung "Sozialmanagement", lebt seit 1992 mit Persönlicher Assistenz.
Birgit Rothenberg (1955), Diplom-Pädagogin, chronisch krank / schwerbehindert, seit 1977 Mitglied der Interessengemeinschaft behinderter und nichtbehinderter Studierender, seit 1982 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Dortmund, leitet den Beratungsdienst behinderter und chronisch kranker Studierender des Dortmunder Zentrums Behinderung und Studium, Gründungs- und Vorstandsmitglied von MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V., initiierte und arbeitet mit an der Studie "Leben mit Assistenz - Selbstbestimmung und Hilfeabhängigkeit".
Esther Schmidt (1965), Volljuristin, schwerbehindert, seit 1997 Mitglied des Vereins MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V. und seit August 1999 dort Mitarbeiterin. Mitglied des Vorstands des Assistenzvereins Dortmund e.V.
Gusti Steiner (1938), Studium der Sozialarbeit in Heidelberg, lebt und arbeitet seit 1977 in Dortmund als Sozialarbeiter in der Ambulanten Behindertenarbeit (Frühförderung, Beratung, Politische Arbeit) des Diakonischen Werkes in Dortmund, seit 1978 Lehrbeauftragter an der Fachhochschule (Fachbereich Sozialpädagogik, Behindertenarbeit), Aktivist in der Politischen Behinderten-Selbsthilfebewegung, Mitbegründer und Vorstandsmitglied von MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V., bekannt als Herausgeber einer Reihe von Büchern (Behindertenkalender, Rechtslexikon für Behinderte, Hand- und Fußbuch für Behinderte) und als Autor von Fachartikeln (Gewalt gegen Behinderte, Fremd- und Selbstbestimmung).
Anja Tillmann (1972), Diplom-Pädagogin, 1996 Erstes Staatsexamen für das Lehramt der Primarstufe, nichtbehindert, 1996 / 97 studentische Frauenbeauftragte an der Universität Dortmund, arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft im Rahmen der Studie "Leben mit Assistenz - Selbstbestimmung und Hilfeabhängigkeit" an der Universität Dortmund und war wissenschaftliche Mitarbeiterin im "Pilotprojekt zur didaktisch-strukturellen Verbesserung der Studiensituation behinderter Studierender". Sie ist zur Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fakultät Rehabilitationswissenschaften an der Universität Dortmund tätig.

Siehe auch im Internet: www.mobile-dortmund.de

Auch diese Kategorien durchsuchen: AG SPAK Bücher, Menschen mit Behinderung